Hubert Haupt triumphiert erneut in Dubai

13. Januar 2020 -

 Zum Motorsportauftakt 2020 gewinnt Hubert Haupt das 24-Stunden-Rennen von Dubai bereits zum dritten Mal. Der Münchner Immobilienunternehmer und Ex-DTM-Fahrer ist damit zusammen mit seinen Teamkollegen Khaled Al Qubaisi (UAE) und Jeroen Bleekemolen (NED) Rekordhalter bei der Anzahl von Gesamtsiegen bei den 24H Dubai – unterstützt wurde das Trio von Manuel Metzger (GER) und Ben Barker (GBR).

Von der fünften Startposition ging das Team in das bei trockenen Bedingungen gestartete Rennen. Der BLACK FALCON Mercedes-AMG GT3 hielt sich in dem von vielen Überrundungen geprägten Rennen kontinuierlich in der Spitzengruppe des knapp 70 Fahrzeuge starken Starterfeldes. Den entscheidenden Zug zum Gewinn setzt Hubert Haupt dabei selbst, als er sich zusammen mit seinem Team BLACK FALCON bei einsetzendem Regen im Gegensatz zur Konkurrenz dazu entschließt, mit Slicks auf seinem Mercedes-AMG GT3 #4 auf der Strecke zu bleiben. Als es nach einigen Runden wieder abtrocknet, konnte Hubert Haupt die Führung übernehmen und anschließend mit seinen Teamkollegen einen Vorsprung von 4:42.846 Minuten herausfahren. Nach etwas mehr als sieben Stunden Rennzeit musste das Rennen aufgrund von starken Regenfällen unterbrochen werden. Auch nach längerer Pause über Nacht konnte das Rennen nicht wieder aufgenommen werden, da die Boxengasse des Dubai Autodrome wie auch weitere Stadtteile von Dubai überschwemmt waren.

Hubert Haupt: „Unsere Strategie bei vorübergehendem Regen auf Slicks zu bleiben, ging voll auf. Wir hatten vier, fünf Runden, die etwas schwierig mit den nassen Verhältnissen waren, aber als es langsam trockener wurde, konnten wir unseren Vorteil voll ausnutzen. Eigentlich kommt man nach Dubai, um ein komplettes 24-Stunden-Rennen bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein zu fahren. Dass das Wetter dann so verrückt spielt, war nicht absehbar. Wir haben bis dahin die beste Leistung im Feld abgeliefert, standen beim Rennabbruch nach rund sieben Stunden mit einem Vorsprung von über vier Minuten auf Platz eins und haben damit letztlich auch verdient gewonnen.“

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